[15.05.] Soli-Barabend statt Repression meets Acéphale II

[15.05.] Soli-Barabend statt Repression meets Acéphale II

// Solibarabend statt Repression // meets //Acéphale II – Sadly, The Future Is No Longer What It Was //

Freitag 15.05.2015, Klapperfeld ab 21 Uhr

Der 4. Solibarabend für Hausbesetzer*innen in einer Kooperation mit den Partyveranstalter*innen von Acéphale.

Upstairs// Sushibar: Drinks & gemischte Musik aus der Dose
Downstairs// Keller: Acéphale (siehe unten)

Am 15.03.2014 wurde die Georg-Voigt-Str. 10 unter dem Namen „Leerstelle“ besetzt und nach wenigen Stunden polizeilich geräumt. Gegen die 27 Aktivist*innen, die sich zum Räumungszeitpunkt im Gebäude befanden, ermittelt die Staatsanwaltschaft. Bisher haben ca. zwei Drittel der Gerichtsverhandlungen stattgefunden, die jeweils mit einer Einstellung des Verfahrens endeten. Trotz dieses bisher erfreulichen Ausgangs haben die Betroffenen Anwält*innenkosten und Auflagen zur Einstellung zu tragen. Weiterhin droht die ABG Holding einen Zivilprozess mit Schadensersatzforderungen führen zu wollen.

Gegen die Kriminalisierung legitimer Proteste und für eine soziale Stadtumstrukturierung! Solidarität mit den Aktivist*innen der Georg-Voigt-Straße!

Veranstaltung auf Facebook

Acéphale II – Sadly, The Future Is No Longer What It Was
https://www.facebook.com/events/948286751862554/permalink/959264970764732/

„Just when I think I’m winning /
When I’ve broken every door /
The ghosts of my life /
Blow wilder than before… /

music by:
Arian Bigstrøm
Bill B. Wintermute (Acéphale / institut de déstabilisation / Frankfurt)
Kollateral  (institut de déstabilisation / Frankfurt)
Woulg  (outlier recordings / Montréal)

art by:
Stylianos Papavasilious (institut de déstabilisation)

„Der Tote muss beschworen werden und die Beschwörung sich versichern,  daß der Tote nicht wiederkehrt: Bloß schnell alles tun, damit die Leiche  an sicherem Ort verwahrt bleibt, in Auflösung selbst da, wo sie  bestattet oder einbalsamiert wurde, wie man es in Moskau gerne tat. Doch  es gibt diejenigen, die sich weigern, der Beisetzung zuzustimmen, und  ebenso besteht die Gefahr eines Overkills, der den Toten zum Spuk werden  lässt reine Virtualität.

Die kapitalistischen Gesellschaften können  erleichtert aufseufzen, solange sie wollen, und sich sagen: Seit dem  Zusammenbruch der totalitären Regime des 20. Jahrhunderts ist der  Kommunismus tot, und er ist nicht nur tot, sondern er hat nicht  stattgefunden, er war nur ein Phantom. Sie werden damit immer nur eines  verleugnen, das Unleugbare selbst: Ein Phantom stirbt niemals, sein  Kommen und Wiederkommen ist das, was immer (noch) aussteht.“